- 2019 -

Sonntag, 24.November 2019, 17 Uhr

 

Kurdisch Marielle

Kammeroper von Burkhard Mohr und Michael Ziesner

 

Wiesbaden-Klarenthal

 

Marielle – gesungen von Marlene Schober – sitzt am Bett ihres kranken Vaters. Sie sehnt sich zurück nach Syrien, nach dem warmen Klima - und vor allem nach ihrem Geliebten, der nicht nach Deutschland mitkam. Zerrissen zwischen beiden Ländern und den notwendigen Entscheidungen für ihr Leben kommen und gehen die Gedanken ...

 

Das ist die „Handlung“ des inneren Seelendramas der im Oktober 2018 uraufgeführten Kammeroper in Wiesbaden-Klarenthal.

Die erste Besprechung des Projekts mit den Noten am 21.6.2018.

 

Da war das Manuskript gerade zwei Wochen alt und es galt, die Gestaltung der Regie zu erörtern.


Sonntag, 17.November 2019, 17 Uhr

                                       

                                                                   Die vierzig Tage des Musa Dagh

 

 

1933 schreibt Franz Werfel diesen Roman, um „das unfassbare Schicksal des armenischen Volkes dem Totenreich alles Geschehenen zu entreißen“. Franz Werfel betonte stets die „symbolische Aktualität“ seines Romans, die sich auch als eine Warnung vor der Judenverfolgung in Hitler-Deutschland lesen lässt. 1934 wurde das Buch in Deutschland verboten.

 

Lesung und Vortrag

                                           Dr. Anke Joisten-Pruschke                                            

 

 

 


Sonntag, 10.November 2019, 11 Uhr

                                      Konzert zum Gedenken an die  Reichspogromnacht 1938                                               

  

Kammerkonzert 

mit Werken von

 

Ludwig van Beethoven

Friedrich Graf

Peter Jona Korn

Zikmund Schul

 

    Paul Hindemith   

 


Sonntag, 27.Oktober 2019, 17 Uhr

 

 

Heinrich Heine Liederabend

Synagoge Hindenburgstraße/Ecke Josefstraße Mainz

 

Gedichte, Prosa und ihre Vertonungen von Brahms, Hensel, Liszt, Mendelssohn, Meyerbeer, Pfitzner, Schubert, Strauß, Wieck. Kommentiert wird das Ganze durch Heines eigene Worte - geistreich, lyrisch - bissig.

 

 

Elizabeth Neiman, Mezzosopran
Gottfried Herbe, Rezitation
Am Flügel: Friederike Wiesner


Sonntag, 8.September 2019, 11 Uhr

       

   Tag des offenen Denkmals               

 

Streichtrio 27 

spielt Werke von Joseph Haydn, Darius Milhaud und Franz Schubert 

 

 

Im Anschluss an das Konzert

 

Eröffnung der Installation

 

Inmitten 

von 

 

Victor Sanovec

 

 

Von 14 bis 17 Uhr finden Führungen statt.

 

Im Anschluss an das Konzert und die Eröffnung der Installation werden Getränke und Snacks angeboten.  

 

 


Dienstag, 17.September 2019, 19 Uhr

 

 Armenien

Land an der Grenze zwischen Europa und Asien

 

Bereits im Altertum durchzogen bedeutende Handelsstraßen das Land, gehörten Begegnungen fremder Kulturen und Religionen zum täglichen Leben. Noch heute finden sich dort bedeutende archäologische Spuren von Juden, Zoroastriern und Christen.

Eine Bilderschau will die Vielfalt des Neben- und Miteinanders von Kulturen und Religionen in diesem geographischen Raum beleuchten.

 

Vortrag von

Dr. Anke Joisten-Pruschke

 

 

 

Sonntag, den 27. Januar, 11 Uhr 

 

 

 

Kammerkonzert

zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

 

 

Werke von Hans Gal, Paul Hindemith, Albert Roussel, Friedrich Hartmann Graf u.a.

 

 

 

Marion Ludwig – Flöte

 

Christiane Menzel – Fagott

 

Leonie Hartmann – Violine und Viola

 

Anna Catharina Nimczik – Violoncello

 

 

  

 


Donnerstag, den 28. Februar, 19 Uhr

 

Judentum entlang der Seidenstraße bis nach China die jüdische Gemeinde von Kaifeng

 

 

 

Vortragende: Dr. Anke Joisten-Pruschke

 

Vortrag anlässlich der Studienfahrt des Fördervereins nach Usbekistan.

 

 


Sonntag, 31. März, 11 Uhr

Foyer der Hochschule Mainz, Holzstr. 36

 

 

Die Ausstellung findet vom 31.03. – 13.04.2019 im Foyer der HS Mainz, Holzstraße 36 statt. Die genauen Öffnungszeiten werden noch bekanntgegeben.

 

 


Donnerstag, 04. April, 19 Uhr

   Vereinte Nationen gegen Israel

 

 

- Wie die UNO den jüdischen Staat delegitimiert -

 

Kein anderes Land steht bei den Vereinten Nationen so oft am Pranger wie Israel. Der UN-Menschenrechtsrat etwa hat den jüdischen Staat in seinen Resolutionen häufiger verurteilt als alle anderen Länder dieser Welt zusammen. Auch die Generalversammlung der UNO beschäftigt sich in ihren Diskussionen weitaus öfter mit der einzigen Demokratie im Nahen Osten als etwa mit Syrien oder dem Iran. Die für Bildung, Wissenschaft und Kultur zuständige UNESCO verabschiedet am laufenden Band Resolutionen. Und das sind nur einige Beispiele von vielen. Grund genug, der Frage nachzugehen: Wie halten es die Vereinten Nationen mit Israel? Und wäre ein Teilungsbeschluss, wie ihn die UNO 1947 verabschiedete, heute  überhaupt noch denkbar?

 

(Offizieller Pressetext) 

 

 


Sonntag, 05. Mai, 18 Uhr

                              

Voneinander lernen statt…

 

 

 

Religionen im Gespräch – Juden, Christen und Muslime über religiöses Leben im Deutschland der Gegenwart.

 

 

 

Gesprächsrunde unter der Leitungd vom Pfr.i.R. Peter Kratz

 

 

 

 

 

Veranstalter Förderverein Synagoge Mainz-Weisenau e.V. zusammen mit der Muslimischen Hochschulgruppe der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz. 

 

 


Sonntag, 30. Juni, 10.00 - 15.30 Uhr

Chanukka-Feier

 

Fremdes – Eigenes

 

Das Judentum in philosophischen Kontexten,

Philosophischer Lehrtag 2019

 

Die geplanten Vorträge des Lehrtages mit dem Titel Fremdes – Eigenes, der als Auftakt der Vorbereitung weiterer Veranstaltungen dient, möchten einen Beitrag zu einer Phänomenologie der Wahrnehmung des Fremden als des Anderen und des Eigenen leisten. Das Denken mit und über dem Anderen und über das Andere als Fremdes besitzt nun zwei Dimensionen, die beide in den Vorträgen diskutiert werden sollen. Das Andere als Fremdes bietet einen privilegierten Standpunkt; erst mit seiner Hilfe vermag man am Eigenen Sachverhalte wahrzunehmen, die normalerweise unter dem Schleier von Routinen Gewohnheiten verborgen geblieben wären. Das Andere als Fremdes bietet zudem die Chance, in der Auseinandersetzung mit ihm, die eigene Tradition profilieren zu können. Identität ist also alleinig in der Begegnung und der Auseinandersetzung mit dem Fremden als dem Anderen möglich. In den ersten beiden Programmpunkten des Lehrtages soll es so um die Frage gehen, wie Philosophen aus einem jüdischen bzw. christlichen Kontext das jeweils andere Denken sehen und beurteilen. Die Protagonisten der Vorträge werden Karl Jaspers, Hermann Cohen und Walter Benjamin sein. In den abschließenden Beiträgen des Lehrtages soll die Frage im Mittelpunkt der Betrachtungen stehen, ob die Philosophie in ihrer abendländischen Prägung nicht stets das ganz andere war, von dem sich das Judentum wie das Christentum absetzen mussten und müssen, um der Gefahr zu entgehen, sich selbst im je eigenen Gottesbild zu verkennen und der Seinsvergessenheit anheimzufallen.

 

Prof. Dr. Mechthild Dreyer

Prof. Dr. Karl E. Grözinger

Dr. Anke Joisten-Pruschke

Prof. Dr. Dieter Lamping

 

Dr. habil. Peter Waldmann